Managementpläne große Beutegreifer

Derzeit gibt es in Österreich zwei Managementpläne, die als Leitfaden für den langfristigen Umgang mit großen Beutegreifern konzipiert wurden. Grundsätzlich liegt das Wildtiermanagement in der Kompetenz der Bundesländer, die sich durch die gemeinsam erarbeiteten Pläne an einer einheitlichen Vorgehensweise orientieren.

Beide Managementpläne wurden von der länderübergreifenden Koordinierungsstelle Bär, Luchs und Wolf (KOST) entwickelt und mit den Interessensvertretungen abgestimmt.

 "Managementpläne dienen den zuständigen Behörden und Organisationen als Richtlinie für die Lösung von Konflikten zwischen großen Beutegreifern und Menschen sowie zwischen betroffener lokaler Bevölkerung und Organisationen, die für den Schutz der großen Beutegreifer verantwortlich sind."

Zitat aus "Guidelines for developing Large Carnivores Management Plans" (Promberger/Hofer, 1998)


Bärenmanagementplan

Managementplan Braunbär Österreich, 2005

Wolfsmanagementplan


             Managementplan Wolf Österreich, 2012

Die Landesagrarreferentenkonferenz (LARK) hat die Koordinierungsstelle Bär, Wolf, Luchs (KOST)  im Jahr 2011 ersucht, ein Konzept für strukturelle und operative Maßnahmen zum Schutz von Nutztieren vor Wölfen auszuarbeiten. Die KOST hat hierfür eine Arbeitsgruppe „Herdenschutz“ mit Vertretern aus Land- und Almwirtschaft, Naturschutz, Behörden und Wissenschaft einberufen und ein gemeinsames Konzept für Herdenschutz erstellt.

Österreichisches Herdenschutzkonzept